Winteranfang - Sprüche zum meteorologischen Winterbeginn


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Winteranfang - Sprüche zum meteorologischen Winterbeginn

Den Winter verbinden die meisten von uns mit Kälte und dem weihnachtlichen Geruch. Passend zu dieser dunklen, aber auch kuscheligen Jahreszeit haben wir einige Sprüche, Zitate und Gedichte zusammengetragen.

Weshalb der Winter so wichtig ist

Unser Leben ist zu einem großen Teil bestimmt durch den Wandel der Jahreszeiten. Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und der Winter Einzug hält, ändert sich für Mensch und Tier so einiges. Viele von uns haben mit der Kälte und Dunkelheit zu kämpfen, fühlen sich schlapp, gedrückt oder kämpfen mit Depressionen. Die Winterperiode, vor allem der Frost, ist für manche Bereiche der Landwirtschaft unverzichtbar. Teilweise benötigen Pflanzen Kälte, um zu wachsen, im gefrorenen Boden können keine Schädlinge überleben. Für die Tierwelt ist es einfacher, bereits wenn meteorologischer Anfang des Winters ist, sind viele Vögel schon im Süden. Manche Tierarten verfallen in einen Winterschlaf und verbringen den Winter im Dämmerschlaf. Für uns Menschen kann auch der Winter eine schöne Zeit sein, wer für genügend Vitamin D sorgt, sich gesund ernährt und nicht nur hinterm Ofen sitzt, der kann auch dem Winter herrliche Seiten abgewinnen. 

Unterschied meteorologischer und kalendarischer Winteranfang

Zum einen ist die Rede von meteorologischer und kalendarischer Winteranfang, wo liegt der Unterschied? 

Meteorologischer Winteranfang auf der nördlichen Halbkugel ist am 1. Dezember. Aus der Sicht der Meteorologen beginnen Jahreszeiten immer am ersten eines Monats. Da Dezember, Januar und Februar Wintermonate sind, ist der Winteranfang demnach am 1. Tag des Dezembers. Beginnt ein meteorologischer Winter, haben die Bäume ihr Laub verloren und die Tiere sich an das winterliche Klima angepasst. 

Kalendarischer (astronomischer) Winterbeginn ist der Tag, wenn die geozentrische Länge unserer Sonne 270 Grad beträgt, dann ist die Wintersonnwende. Bis auf wenige Minuten ist er identisch mit dem Zeitpunkt, wenn die Sonne ihre südlichste Stellung am Firmament erreicht. Häufig fällt der kalendarischer Winteranfang auf dem 21. Dezember, was zugleich auch der kürzeste Tag des Jahres ist. An diesem Tag wird auch die Wintersonnenwende gefeiert. Meteorologischer und kalendarischer Winter haben auch ihre schönen Seiten. Die besinnlichste Zeit des Winters ist das Weihnachtsfest, welches mit dem Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen gefeiert wird. Die alten Germanen feierten an diesem Tag ihr Julfest, in verschiedenen Teilen Europas wird heute noch Weihnachten als Jul, Jol oder Joel bezeichnet. Mit Früchtekuchen und Bratäpfel, offenem Feuer, Misteln und Stechpalmen wurde die Rückkehr der Sonne gefeiert.

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Winterwärme Mit brennenden Lippen, unter eisblauem Himmel, durch den glitzernden Morgen hin, in meinem Garten, hauch ich, kalte Sonne, dir ein Lied. Alle Bäume scheinen zu blühen; von den reifrauhen Zweigen streift dein Frühwind schimmernde Flöckchen nieder, gleichsam Frühlingsblendwerk; hab Dank! An meiner Dachkante hängt Eiszapfen neben Zapfen, starr; die fangen zu schmelzen an. Tropfen auf Tropfen blitzt, jeder dem andern unvergleichlich, mir ins Herz. (Richard Fedor Leopold Dehmel)

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Ach, die bleiche Sonne Wintersonne! Sie ist traurig wie eine glückliche Erinnerung. (Gustave Flaubert)

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Unser deutscher Sommer ist nur ein grün angestrichener Winter. (Heinrich Heine)

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Ohne die Kälte des Winters gäbe es die Wärme des Frühlings nicht. (Sinclair Lewis)

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Wenn Winter kommt, kann Frühling weit entfernt dann sein? (Percy Bysshe Shelley)

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Der Winter ist keine Jahreszeit, sondern eine Aufgabe. (Sinclair Lewis)

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Der Winter ist ein rechter Mann, kernfest und auf die Dauer. (Matthias Claudius)

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Winternacht Flockendichte Winternacht ... Heimkehr von der Schenke ... Stlles Einsamwandern macht, dass ich deiner denke. Schau dich fern im dunklen Raum ruhn in bleichen Linnen ... Leb ich wohl in deinem Traum ganz geheim tiefinnen? ... Stilles Einsamwandern macht, dass ich nach dir leide ... Eine weiße Flockennacht flüstert um uns beide... (Christian Morgenstern)

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Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt, und manche Tanne ahnt wie balde sie fromm und lichterheilig wird, und lauscht hinaus. Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin – bereit, und wehrt dem Wind und wächst entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit! (Rainer Maria Rilke)

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Herbst\r\nSchon ins Land der Pyramiden\r\nFlohn die Störche übers Meer;\r\nSchwalbenflug ist längst geschieden,\r\nAuch die Lerche singt nicht mehr.\r\n\r\nSeufzend in geheimer Klage\r\nStreift der Wind das letzte Grün;\r\nUnd die süßen Sommertage,\r\nAch, sie sind dahin, dahin!\r\n\r\nNebel hat den Wald verschlungen,\r\nDer dein stillstes Glück gesehn;\r\nGanz in Duft und Dämmerungen\r\nWill die schöne Welt vergehn.\r\n\r\nNur noch einmal bricht die Sonne\r\nUnaufhaltsam durch den Duft,\r\nUnd ein Strahl der alten Wonne\r\nRieselt über Tal und Kluft.\r\n\r\nUnd es leuchten Wald und Heide,\r\nDass man sicher glauben mag,\r\nHinter allem Winterleide\r\nLieg' ein ferner Frühlingstag.\r\n(Theodor Storm)

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Der Winter ist die Sünd', Die Buße Frühlingszeit, Der Sommer Gnadenstand, Der Herbst Vollkommenheit. (Angelus Silesius)

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Eine gute Decke von Schnee bringt das Winterkorn in die Höh.

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